Schauspiel nach der Novelle von Theodor Storm
Für die Bühne bearbeitet von Christian Schidlowsky

Der Schimmelreiter

Regie: Christian Schidlowsky



Das Schauermärchen von Theodor Storm erzählt von der Unvereinbarkeit von Wissenschaft und Aberglaube, aber auch vom Umgang der Menschen mit der Natur und miteinander.

Schon als Kind zeigt der ungewöhnlich begabte Hauke Haien Interesse an der Deichbaukunst. Er tritt als Knecht in die Dienste des alten Deichgrafen und wird bald zu dessen rechter Hand. Kurz nachdem der alte Deichgraf gestorben ist, heiratet Hauke dessen Tochter Elke. Dadurch gelingt ihm der gesellschaftliche Aufstieg vom einfachen Knecht zum neuen Deichgrafen, doch das schafft ihm einige Neider. Als er den Bau eines sichereren, neuartigen Deiches durchsetzt, schlägt ihm aus dem Dorf Widerstand entgegen. Aberglaube lässt ihn und seinen Schimmel in den Augen der Dorfbevölkerung zu einer unheimlichen Gestalt werden. Zermürbt von der Feindseligkeit übersieht er eine Schwachstelle am Deich. Da kommt die nächste Sturmflut...

»Eine Reise in eine düstere Vergangenheit, als die Menschen noch an Magie und
Aber- glaubten. Eine Reise an einen fernen, fremden Ort; an die Küste der rauhen, stürmischen Nordsee, die manchmal trotz Deich und Wehr zur Mordsee wird. Der ewige Kampf des Menschen gegen Naturgewalten, zwischen Hybris und Hilflosigkeit. Aufregend, erschütternd und merkwürdig – vertraut.« Christian Schidlowsky