Szenenfoto: Anna Schindlbeck, Jacqueline Binder, Benjamin Jorns | Foto: Sebastian Worch


Anna Schindlbeck, Jacqueline Binder, Benjamin Jorns | Foto: Sebastian Worch
Szenenfoto: Jan-Hendrik Kroll, Jacqueline Binder | Foto: Sebastian Worch


Jan-Hendrik Kroll, Jacqueline Binder | Foto: Sebastian Worch


Szenenfoto: Benjamin Jorns | Foto: Sebastian Worch


Benjamin Jorns | Foto: Sebastian Worch
Szenenfoto: Jacqueline Binder, Anna Schindlbeck, Jan-Hendrik Kroll | Foto: Sebastian Worch


Jacqueline Binder, Anna Schindlbeck, Jan-Hendrik Kroll | Foto: Sebastian Worch




Schauspiel von Michel Marc Bouchard
Deutsch von Frank Heibert
SCHWERPUNKTTHEMA: »Kontaktversuche«

Tom auf dem Lande (Tom à la ferme)

Regie: Uwe Reichwaldt
Bühne: Robert Pflanz
Kostüme: Elissa LiebhardtJutta Reinhard
Licht: Robert WerthmannMichael Mannel-Wohlfromm

mit Jacqueline BinderBenjamin JornsJan-Hendrik KrollAnna Schindlbeck


Ein atmosphärisches Kammerspiel, in dem Homophobie, unterdrücktes Begehren und Vorurteile zu einer zwiespältigen und faszinierenden Konstellation führen.

Als der junge Werbetexter Tom aus der Großstadt zum Begräbnis seines Liebhabers in die Provinz fährt, gerät er auf dem Hof der Familie in einen Strudel aus Lügen, Verdrängung und Gewalt. Tom gibt sich als Arbeitskollege des Verstorbenen aus, weil dessen Mutter Agathe nichts von der Homosexualität ihres Sohnes geahnt hat. Der ältere Bruder Francis tut alles, damit die Wahrheit nicht bekannt wird, und schreckt dabei auch vor Gewalt gegen Tom nicht zurück. Er verpflichtet Tom, die Lebenslüge nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern sogar auszuschmücken. In der Abgeschiedenheit des Bauernhofs entspinnt sich ein gewalttätiges, erotisch aufgeladenes Spiel zwischen den beiden Männern, dem sich Tom fügt und zugleich widersetzt.

»Ist es nicht so, dass wir in Familien eng miteinander leben und uns in Wirklichkeit überhaupt nicht kennen?« Uwe Reichwaldt


Download: Programmheft zur Inszenierung