Stück von Bertolt Brecht

Die Gewehre der Frau Carrar

Regie: Ingo Pfeiffer



Ein Stück über die Unmöglichkeit von Neutralität in kriegerischen Zeiten mit Figuren, die uns in ihrer Not berühren.

Teresa Carrar, Witwe eines Fischers in Andalusien, will sich und ihre beiden Söhne aus dem Spanischen Bürgerkrieg heraushalten, in dem ihr Mann Carlo umgekommen ist. Konfrontiert mit dem Ansinnen ihres Bruders Pedro, die Gewehre ihres Mannes zu erhalten, entsteht zwischen ihnen eine Diskussion über den Krieg, in der verschiedene Positionen zu Wort kommen. Teresa Carrar: »Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen.« Doch als ihr Sohn Juan als Unbeteiligter von einem vorbeifahrenden Schiff der Franco-Milizen erschossen wird, ändert sich noch einmal alles.

»Muss man sich wehren, wenn die Welt um uns herum in Ungerechtigkeit und Krieg versinkt? Wie viel Pazifismus bleibt übrig, wenn geliebte Menschen von den Mörder-Banden eines diktatorischen Regimes sinnlos umgebracht werden?« Ingo Pfeiffer